Wie sieht es aus mit unseren Beziehungen? Unser dritter Call.

Lange Zeit dachte ich ehrlicherweise, ich sei gar nicht beziehungsfähig und habe diesen Glaubenssatz unerschütterlich für die Wahrheit gehalten. Es ist fast schon ein Trend unserer heutigen Zeit, sein Herz vor wahrhaftigen, nahen Beziehungen zu verschließen aus Angst vor wahrer Intimität und der tiefen Bandbreite an Gefühlen, aus Angst wieder verletzt zu werden. Aber stimmt das? Da ich mich aktuell in keiner erfüllenden Beziehung mit einem Partner befinde, könnte man das schließlich schlussfolgern.

Immerhin bin ich schon mein ganzes Leben in Beziehungen und mein halbes Leben fast durchgehend in Liebesbeziehungen.

„Beziehungen sind der Nährboden, auf dem wir Menschen wachsen.“, sagt Rosa. Und dem kann ich ohne Zweifel zustimmen. Und deshalb bin ich aus tiefstem Herzen dankbar für jede Beziehung, ob freundschaftlich oder partnerschaftlich, auch wenn sie nicht für die Ewigkeiten gehalten hat.

Heute möchte ich darüber berichten, wie es im zweiten Coaching-Call weiterging. In diesem Call ging es thematisch darum, sich zu fragen, wie es um unsere Beziehungen steht. Schon bereits vorab konnte ich Schmerz und Widerstand spüren, da das Thema gerade sehr präsent bei mir ist und es weh tut hinzuschauen.

Wir erinnerten uns daran, dass wir immer genau das in dem Anderen ablehnen, was wir selbst in uns kennen bzw. nicht mögen. Unsere Beziehung spiegelt uns immer uns selbst. Denn unsere Neuronen können gar nicht anders, als das Außen spiegeln.

Wir nahmen uns Zeit uns aufzuschreiben, was uns alles an einer anderen Person, mit der wir in Beziehung stehen, stört und wir besonders „doof“ finden. Auf einmal wurde mir klar, dass all das, was ich besonders ätzend finde an meinem Mann, ich auch von mir kenne, wenn ich ehrlich bin. Das war schon fast eine lustige Erkenntnis, die ich mir eigentlich gar nicht erst eingestehen wollte. Dann ging es darum, sich seiner Standards in Beziehungen bewusst zu werden, nach denen man seine Beziehungen führen möchte. Schmerzhaft durfte ich im letzten Jahr feststellen, dass ich viel zu lange erlaubt habe, außerhalb meiner emotionalen Standards zu handeln. Aus sehr starker Verlustangst wuchs der Wunsch nach unendlichem Vertrauen. Und deshalb bin ich hier, auf dieser Reise, mit dem tiefen Wunsch, im offenen Herzen zu bleiben. Wir Menschen können doch gar nicht anders, als in Beziehungen zu sein.

Die Basis für Rosas Arbeit stellt die Überzeugung darüber, dass alles eins ist. Und so findet das Zusammenspiel mit anderen Menschen immer auf zwei Ebenen gleichzeitig statt: der Non-Dualen Ebene und der dual wahrgenommen 3D Realität, die wir hier erleben.

Ich habe trotzdem den Glauben an die Liebe nicht verloren. Ich glaube daran, dass ich eine gesunde Beziehung nach meinen Wünschen kreieren und leben kann und kann diese Beziehung förmlich vor meinem inneren Auge sehen. 

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