Liebe Katrin, wann und wodurch bist du auf Rosa aufmerksam geworden?

Im Mai 2025. Da wurde mir Rosas Account auf Insta zugespielt. Sie hatte an diesem Tag angeboten, alle Fragen persönlich zu beantworten. Ich kannte sie vorher nicht und hatte selbst noch nie jemanden einfach so angeschrieben, aber es hat sich völlig normal und vertraut angefühlt.


Wie sah dein Leben aus, bevor du die Rosa Koppelmann Methode kennengelernt hast?

Ich war glücklich in meinem Familienleben und gleichzeitig fühlte ich mich oft wie ein Puzzleteil, das nirgendwo so richtig reinpasst. Vieles fühlte sich fremdbestimmt an und ich war innerlich ständig auf der Suche. Mit der Intensität meiner Gefühle konnte ich nicht so gut umgehen und habe sie oft verdrängt.


Was waren deine größten Herausforderungen?

Mich anderen gegenüber wirklich zu öffnen und meine Gefühle so anzunehmen, wie sie sich im jeweiligen Moment zeigen – in ihrer ganzen Intensität. Ohne alles sofort zu zerdenken oder wegzuschieben.


Wie hast du dich damals in deinem Alltag gefühlt?

Oft eingeengt und fremdbestimmt. Ich habe meine vermeintliche Freiheit „im Außen“ gesucht und andere oder das System dafür verantwortlich gemacht, dass ich mich nicht wirklich frei fühlen konnte.


Was hat sich bei dir ganz konkret geshiftet, seit du mit der Rosa Koppelmann Methode arbeitest bzw. spielst?

Durch die RKM bewerte ich meine Gefühle und Gedanken nicht mehr und erkenne, dass ich nur Beobachterin meiner inneren Welt bin. Stattdessen ist eine große Welle der Erlaubnis und Gleich-gültigkeit gegenüber allem, was ist, in mein Leben gespült. Freiheit erlebe ich nicht mehr als Ort im Außen, sondern als einen tiefen, inneren Zustand.


Was war bisher dabei deine größte Transformation?

Ich fühle mich nicht mehr ausgeliefert und habe erkannt, dass mein Spielfeld so viel größer ist, als ich früher dachte. Es zeigen sich überall neue Wege und Möglichkeiten, die sich ganz natürlich ergeben und die ich mir auch einfach immer wieder neu wählen kann.

Eine der größten Veränderungen war für mich, auch die Anteile in mir anzuerkennen, die ich früher abgelehnt habe – und meine Widerstände bewusst zu integrieren. Dadurch hat sich auch mein Miteinander mit Menschen stark verändert. Ich fühle mich tief in mir selbst sehr frei und selbstbestimmt.


Was passiert in dem Moment, in dem du Rosas Botschaft der radikalen Akzeptanz auf dein Leben anwendest?

Es fühlt sich an wie nach einem langen Tag endlich nach Hause zu kommen. Alles, was vorher Spannung, Widerstand oder Trennung erzeugt hat, löst sich auf – und ich fühle mich vollständig verbunden mit mir selbst und allem, was gerade ist.


Was würdest du sagen, hat dich an Rosa persönlich am meisten inspiriert? Was macht ihre Arbeit so einzigartig?

Mich inspiriert besonders Rosas ruhiger, klarer Blick auf das Menschsein und die Art, wie sie komplexe Themen mit viel Leichtigkeit und Humor auf den Punkt bringt. Man spürt einfach ihre Authentizität und die Liebe, mit der sie Menschen begegnet.

Was mich besonders berührt hat, ist, dass ihre Worte nicht nur inspirierend sind – sie verändern tatsächlich, wie man sich selbst und das Leben wahrnimmt.

Was ist das Besondere an der Allowance-Ausbildung? Was hat dich bewogen, dich anzumelden?

Die Mischung aus Rosas fundiertem Wissen, ihren klaren und überraschend einfachen Tools und dem Austausch mit so vielen inspirierenden Frauen. Immer wieder neue Begegnungen und das Entdecken weiterer Puzzleteile – das hat einfach unglaublich viel Freude gemacht, das liebe ich.

Als ich von der Allowance-Ausbildung erfahren habe, hab ich erst ein bisschen mit dem Gedanken gespielt. Aber dann war es plötzlich so überwältigend klar, dass ich es im nächsten Moment einfach intuitiv gebucht habe. Ich habe vorher nicht mal genauer geschaut, um was es im Einzelnen geht. Ich war einfach sicher.

Wenn du die Allowance-Ausbildung in einem Satz beschreiben müsstest – wie würdest du sie zusammenfassen?

Eine weite, nonduale Spielwiese, auf der man hinter jeder Ecke nochmal neue Geschenke findet.

Was ist dein persönlicher „Allowance-Moment“, an den du immer zurückdenken wirst?

Als wir mit unserem Bewusstsein die jeweilige Übungspartnerin zu Hause besucht haben und Dinge erkennen und wahrnehmen konnten, die sich später tatsächlich bestätigt haben. Das war wirklich magic. Oder auch das Gabelbiegen.

Eigentlich alles, halt Rosa-Vibe.


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